Workshop "Einführung in die Pilates Geräte"

16 Pilates-Geräte in 2 Tagen kennenzulernen und einen ersten Eindruck von der Arbeit mit Pilates-Geräten zu erhalten, das war das Ziel unseres Wochenendes.

 Die Teilnehmer unseres Workshops. Eine Teilnehmerin kam sogar aus dem Saarland.

Die Teilnehmer unseres Workshops. Eine Teilnehmerin kam sogar aus dem Saarland.

Die Teilnehmerreaktionen in zeigen, dass uns das gemeinsam gut gelungen ist:

"Vielen Dank an Dich Reiner! Es war echt toll. Habe super viel für mich mitgenommen. ☺”

“Ich fand es auch super, bin total beseelt und zufrieden ☺💪🏼🧘🏽‍♀💠 “

“Das fand ich auch,es hat mr echt Spaß gemacht und ich habe eine Menge gelernt .👍☺🤗 “

“Liebe Leute, heil zurück und fix und fertig! Es war ein fantastisches Wochenende mit euch allen; mit Dir Reiner, eine Offenbarung 😍 Danke 🙏”

“Hallo zusammen, es waren zwei wunderbare Tage mit euch. Hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich könnte sehr viel mitnehmen. Vielen Dank Reiner. Du hast uns so viel mehr als nur ein paar Geräte gezeigt. Pilates ist unendlich.....😁”

“Ich bin Pilates-Trainerin und habe bei Reiner eine Fortbildung besucht. Bis dahin dachte ich, ich wüsste schon sehr viel. Aber Reiner hat mich mit seiner Erfahrung und seinem Know-How wirklich beeindruckt, so dass ich wirklich viel für mich und meine eigenen Kurse mitnehmen konnte. Ich werde definitiv weitere Fortbildungen bei Pilates Powers besuchen!”

Auf dem Programm standen:

  1. Pilates High Mat

  2. Cadillac

  3. Foot Corrector

  4. Spine Corrector

  5. Ladder Barrel

  6. Neck Stretcher

  7. Breath-a-cizer

  8. Push Up Device

  9. Toe-Corrector

  10. Reformer

  11. Wunda Chair

  12. High Chair

  13. Arm Chair

  14. Pedi-Pole

  15. Bean Bag Roll-Up

  16. Guillotine

Natürlich durfte auch etwas Theorie nicht fehlen. Hier ein kleiner Auszug aus der Teilnehmerunterlage:

In einem klassischen Pilates-Studio – nach Romana Kryzanowskas Prägung - besteht eine Privattrainings Stunde aus drei Teilen:

a)   Reformer

b)   Matte (ein Teil der Mattenübungen)

c)    Was der Klient braucht

Heute werden neben dem Privattraining auch viele Gruppenklassen angeboten. Diese reichen von reinen Mattenklassen zu Stunden am Reformer, Tower, Spine Corrector oder Wunda Chair.

Während Geräte wie der Reformer, der Cadillac, der Spine Corrector und der Wunda Chair eine große Vielzahl an Übungen bieten, sind die Übungen an anderen Geräten beschränkter. So gibt es bspw. für den Bean Bag Roll-Up Device nur eine Übung.

Im heutigen Pilates finden sich viele Pilates Kleingeräte wie der Magic Circle, der noch von Joseph Pilates selbst stammt. Es gibt aber auch viele Geräte, die er selbst nicht kannte und nicht nutzte, wie Lacrosse Bälle, Gewichts-Bälle und kleine Hanteln, Fußgewichte, kleine und große Gymnastikbälle, Rollen verschiedener Größen und Thera-Bänder.

Viele der Übungen, die von Joseph Pilates Geräten stammen, lassen sich auf die Arbeit mit diesen Kleingeräte übertragen. Das bedeutet auch, je mehr Pilates-Geräteübungen ich kenne, desto größer ist auch mein Übungsrepertoire, selbst wenn mir keine Original-Pilates-Geräte zur Verfügung stehen. In diesem Workshop geht es um die von Joseph Pilates entwickelten Pilates Geräte, die Idee hinter dem jeweiligen Gerät und den Übungen, die man darauf oder damit machen kann.

Punktet die Pilates Mattenarbeit vor allem durch ihren Flow und die Körperspannung, so liegt die Stärke der Pilates Geräte darin einen ständigen Partner zu haben, der einem immer den optimalen Widerstand und Führung bietet und oft auch über die Qualität der Übungsausführung Feedback gibt. Die Geräte machen, je nachdem wie man sie benutzt, Übungen leichter und manchmal auch viel schwerer.

Pilates Geräte, wie wir sie heute kaufen können, unterscheiden sich manchmal ein wenig und manchmal grundlegend von den Geräten, wie sie von Joseph Pilates ersonnen und gebaut wurden.

Wichtig ist zu verstehen: Übung, Übender und Gerät sind eine Einheit. Es macht nur Sinn diese im Zusammenhang zu betrachten. Wir wissen bspw. dass Joseph Pilates manchmal Geräte auch an seine Kunden oder Trainer anpasste. So hat er zum Beispiel für Eve Gentry, weil sie so klein war, einen deutlich kleineren Reformer gebaut, als sie umzog.

Grundsätzlich gilt:

Ändert man das Gerät, ändert man auch wie die Übung durchgeführt werden kann. Manchmal zum Besseren aber meist leider zum Schlechteren.

Zu jedem Gerät gab es eine Seite mit den wichtigsten Punkten.

Und hier ein paar Bilder vom Workshop:

Vielen Dank für Euer Vertrauen und die tolle Arbeit an den zwei Tagen.

Freue mich sehr Euch auf diesem Weg begleiten zu dürfen. Bis hoffentlich bald.